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Zur äußeren Form der Bewerbung gehört nicht nur die Bewerbungsmappe selbst. Auch die Gestaltung der einzelnen Anlagen und auch der Umschlag in dem die Bewerbungsmappe versendet wird sind wesentliche Bestandteile. Zu aller erst gilt es zu klären was in eine Bewerbungsmappe hineingehört und wie es am sinnvollsten gegliedert wird. Grundsätzlich kommen nur Kopien rein. Einzige Ausnahme stellen das Anschreiben und der Lebenslauf dar, alle anderen Belege und Nachweise sowie Zeugnisse werden auf keinen Fall als Original versendet.

Es wäre sehr ungeschickt wahllos alle Zeugnisse einfach nacheinander vorzulegen, auch wenn sie alle recht aktuell sind. Grundsätzlich soll man immer nur den höchsten vorhandenen Abschluss nachweisen. Hat man sein Abitur gemacht, interessiert es niemanden mehr, welche Noten man bei der Mittleren Reife vorzuweisen hatte, dasselbe gilt auch bei Diplom und Abitur. Allgemein sollte man gerade bei Schulzeugnissen gut abwägen ob es sinnvoll ist diese in die Bewerbungsmappe beizulegen. Schulzeugnisse sind nur bei Jungbewerbern angebracht, oder wenn man sonst, nichts vorzuweisen hat. Diplome und Examenzeugnisse haben dagegen eine langlebigere Aussagekraft, allerdings sollten diese nach Faustregel nicht älter als zehn Jahre sein. Am meisten interessieren den Personaler schließlich die Arbeitszeugnisse, weshalb in der Regel auch alle Arbeitszeugnisse den Weg in die Bewerbungsmappe finden. Diese geben nicht nur ein gutes Bild von der Leistungsfähigkeit des Bewerbers ab, sie dienen auch als Nachweis für die im Lebenslauf angegebenen Tätigkeiten.

Über die sinnvolle Reihenfolge der einzelnen Anlagen lässt sich streiten. Grundsätzlich heißt es aber, dass man von wichtig nach unwichtig sortiert. Das bedeutet, dass das Anschreiben ganz oben, im Normalfall lose auf der Bewerbungsmappe liegt. Als nächstes und somit erstes Dokument in der Bewerbungsmappe befindet sich der Lebenslauf, da dieser die meisten Daten über die Person enthält. Im Folgenden finden sich dann die Arbeitszeugnisse, Fortbildungsnachweise, und sonstige Nachweise. Aus sicht der Personaler ist das aktuellste Zeugnis auch das wichtigste, darum sollte man die Bewerbungsmappe chronologisch absteigend ordnen, wobei auch die logische Gruppierung nach Art des Dokuments, nicht zu vergessen sei.

Neben der Frage nach dem, was in die Bewerbungsmappe hineingehört, gibt es auch eine Vielzahl von Sachen die nicht in die Mappe hineingehören, da diese schnell das sichere Aus bedeuten können. Ein sehr häufig kritisierter Umstand der überaus unfair gehandhabt wird, ist die persönliche Angabe über Familie und Kinder. Bei Männern gilt die Angabe von Kindern als ein Zeichen für Stabilität und Leistungsbereitschaft, da man anscheinend die Arbeit benötigt. Bei Frauen wird hingegen häufig bei Angabe von Kindern am Engagement im Beruf gezweifelt. Eine kaum nachvollziehbare Schlussfolgerung, die jedoch bei den konservativen Denkmustern der Personaler festen Bestand hat.

Abschließend sei noch eine Angabe in der Bewerbungsmappe zu nennen, die das sprichwörtliche zweischneidige Schwert am besten verkörpert. Gemeint sind frühere Tätigkeiten als Betriebsrat oder ähnlicher Einsatz. Zwar zeugt dies von großem Einsatz und beweist auch Qualitäten des Bewerbers, führt jedoch nicht selten zu Schwierigkeiten. Zwar schätzen viele Arbeitgeber und Personaler das Engagement, jedoch fürchten sie häufiger folgende Unruhen im Unternehmen.

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